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Die Entwicklung der Firma Schempp

Am 1. März 1989 hat Norbert Schempp die Buch- und Graphikrestaurierung Schempp gegründet. Sie ging aus der Buchbinderei Eugen Schempp hervor, die sein Vater — damals noch als Nebenerwerbsbetrieb — bereits seit 1956 in Münchingen führte.

Gemessen am Alter vieler Objekte, die hier restauriert oder auf andere Art behandelt werden, besteht die Firma erst eine kurze Zeit. Die folgenden Ereignisse der Firmengeschichte zeigen eine kontinuierliche, auf Wachstum orientierte Entwicklung:

März 1989: Gründung der Buch- und Graphikrestaurierung Schempp am 1. März. Die Firma nimmt mit zwei Mitarbeitern auf 130 m² Werkstattfläche in Münchingen ihre Arbeit auf.

Januar 1990: Fertigstellung eines Anbaues mit 50 m² Nutzfläche. Dadurch ist es möglich, eine wässrige Entsäuerungsanlage und eines der ersten Langsiebanfaserungsgeräte in Deutschland anzuschaffen und in Betrieb zu nehmen.

August 1991: Beginn der Zusammenarbeit mit der damaligen Firma Dieter Hebig, Archiv-Service Potsdam. Dadurch konnten wir in den damals "neuen Bundesländern" viele Kunden gewinnen.

Dezember 1992: Als erste gewerbliche Restaurierungswerkstatt in Deutschland bieten wir die Dienstleistung „Verfilmung während der Restaurierung“ an.

Juni 1993: Die Buch- und Graphikrestaurierung Schempp erhält einen Förderpreis für erfolgreiche Existenzgründung im Handwerk.

August 1994: In Münchingen ist es zu eng geworden. Alle Erweiterungsmöglichkeiten sind ausgeschöpft, deshalb erwerben wir ein Gebäude in Kornwestheim. Hier arbeiten zunächst 7 Mitarbeiter auf 380 m² modern eingerichteter Werkstattfläche.

Januar 1995: Die neu gegründete Firma Kühner-Schempp GbR nimmt in unseren bisherigen Werkstatträumen in Münchingen die Produktion der „NOMI-Boxen“ (nach den Namen der Firmeninhaber: NOrbert Schempp und MIchael Kühner) auf. Das sind alterungsbeständige, maßangefertigte Kartonagen für Archiv- und Bibliotheksgut, an deren Entwicklung die Buch- und Graphikrestaurierung Schempp bereits seit 1992 gearbeitet hat.

Juli 1996: Gemeinsam mit zwei Geschäftspartnern (Herr Michael Kühner, Mitinhaber der Kühner-Schempp GbR und Herr Günther Wegele, Inhaber der Firma Walter Klug & Co) Gründung der ARCHE GmbH. Diese Firma entwickelt und vertreibt alterungsbeständige Aufbewahrungsmittel für fotografische Materialien.

September 1996: Inbetriebnahme einer neuen Reinluftwerkbank und eines großen Unterdrucksaugtisches. Die Reinluftwerkbank ermöglicht ein verstärktes Engagement auf dem Gebiet der Massenkonservierung.

Oktober 1997: Fünf Jahre nach dem Beginn der Verfilmung bieten wir — wiederum als erste deutsche gewerbliche Restaurierungswerkstatt — auch die „Digitalisierung während der Restaurierung“ an.

Oktober 1998: Nachdem die Kühner-Schempp GbR in ein anderes Gebäude gezogen ist, nutzen wir die alten Werkstatträume in Münchingen wieder selbst. Sie nehmen den Bereich der Bestandserhaltung — zunächst mit den Arbeitsgebieten Digitalisierung und Trockenreinigung schimmelbefallener Materialien — auf.

März 1999: Die Buch- und Graphikrestaurierung Schempp besteht 10 Jahre. Mit 10 festangestellten Mitarbeitern bieten wir auf inzwischen 520 m² Werkstattfläche ein breites Spektrum von Dienstleistungen auf den Gebieten Restaurierung und Bestandserhaltung/Massenkonservierung für Archive, Bibliotheken, Museen und Sammlungen sowie für Privatkunden an.

Januar 2000: Die Firma Schempp wird neu gegliedert: Buch- und Graphikrestaurierung in Kornwestheim und Bestandserhaltung und Schadensanierung in Münchingen. Damit werden dem wachsenden Geschäftsanfall im Bereich der Bestandserhaltung und den unterschiedlichen Erfordernissen beider Zweige Rechnung getragen.

Mai 2000: Die Firma Kühner-Schempp GbR wird aufgelöst. Michael Kühner erwirbt die Geschäftsanteile von Norbert Schempp, um sie sofort an die Firma Klug Conservation in Immenstadt weiterzuverkaufen. In der Folge gibt Norbert Schempp auch seine Anteile an der ARCHE GmbH an die anderen Gesellschafter ab.

September 2000: Erstmals treten wir auf dem Deutschen Archivtag unter der Bezeichnung schemppbox mit einem eigenen Angebot an alterungsbeständigen Schutzverpackungen für Kulturgut auf.

Mai 2001: Nach umfangreichen Investitionen kann die Produktion maßgefertigter Schutzverpackungen aus alterungsbeständiger Wellpappe in Kornwestheim im Eingangsbereich des Firmengebäudes aufgenommen werden.

August 2001: Büroräume im Obergeschoss unseres Gebäudes in Kornwestheim, die bisher vermietet waren, nutzen wir ab jetzt selbst. Teile der Geschäftsstelle und der Bereich Digitalisierung ziehen aus Münchingen dazu.

Januar 2002: Die Gestaltung der Firmenstruktur findet ein vorläufiges Ende. Die Firma heißt jetzt: „Schempp Dienstleistungen für die Bestandserhaltung in Archiven, Bibliotheken und Sammlungen“ und hat die vier Abteilungen: Buch- und Graphikrestaurierung, Bestandserhaltung und Schadensanierung, Schutzverpackung für Kulturgut, Verfilmung und Digitalisierung sowie die Geschäftsleitung.

Juli 2002 Erneut werden die Firmenräume vergrößert, diesmal durch Anmietung einer Produktionshalle in Kornwestheim. Sie nimmt die Abteilung Schutzverpackung für Kulturgut und große Teile der Abteilung Bestandserhaltung und Schadensanierung auf. Ab jetzt können Bestände im Umfang von über 1.000 lfm aufgenommen, bearbeitet und gelagert werden.

Oktober 2002 Nachdem im Oktober 2001 unser bisheriger Kooperationspartner für die Massenentsäuerung, die Battelle GmbH in Eschborn, insolvent geworden war und den Geschäftsbetrieb aufgeben musste, gehen wir jetzt eine Kooperation mit der Neschen AG ein, die das sog. „Bückeburger Verfahren“ zur Einzelblattentsäuerung weiterentwickelt und zur Anwendungsreife gebracht hat.

Januar 2003 Die Neschen AG wird unser Untermieter und richtet in unseren Räumen in Kornwestheim das „Archivcenter Südwest“ ein, in dem auf drei Entsäuerungsmaschinen C 900 die maschinelle Einzelblattentsäuerung mit den zugehörigen Vor- und Nacharbeiten ausgeführt wird.

Juni 2003 Um unsere Kapazitäten der Gefriertrockung dem gewachsenen Bedarf anzupassen wird eine neue Gefriertrockungsanlage angeschafft und in unserer Betriebsstätte in Korntal-Münchingen in Betrieb genommen. Bereits zuvor wurde eine Kühlzelle mit einer Kapazität von 80 bis 100 lfm eingebaut.

Januar 2004 Die Firma Schempp richtet eine Außenstelle in Berlin ein, die im April ihre Arbeit aufnimmt. Hauptziele sind die Zusammenarbeit mit dem Archivcenter Berlin der Neschen AG und eine bessere Betreuung unserer Kunden in den neuen Bundesländern, insbesondere im Raum Berlin-Brandenburg.

August 2004 Für die Abteilung Verfilmung und Digitalisierung, die bisher nur über einen Graustufenscanner verfügte, wird ein Farbscanner angeschafft, mit dem Farbscans bis zum Format DIN A1 möglich sind. Zugleich verfügt das Gerät — wie auch der kleinere Graustufenscanner — über eine Buchwippe, so dass auch gebundene Vorlagen schonend digitalisiert werden können.

März 2005 Das Archivcenter Südwest der Neschen AG stellt seine Tätigkeit ein. Weil wir die Dienstleistung der maschinellen Einzelblattentsäuerung weiterhin anbieten wollen, kaufen wir die notwendige technische Ausrüstung, v.a. eine Entsäuerungsmaschine C 900. Der innerhalb der Abteilung Bestandserhaltung und Schadensanierung neu gebildete Arbeitsbereich „Maschinelle Entsäuerung“ nimmt im Mai 2005 die Arbeit auf.

Herbst 2005 Nach längerer Anlaufzeit wird im Bereich „Schutzverpackung für Kulturgut“ ein umfangreiches Sortiment zur Fotoarchivierung angeboten.

März 2006 Die Kooperation mit der Neschen AG wird nach dreieinhalb Jahren Laufzeit beendet. Damit sind wir von Beschränkungen, die uns die Kooperationsvereinbarung auferlegte, frei, und können unsere Dienstleistung der maschinellen Einzelblattentsäuerung bundesweit anbieten.

September 2006 Norbert Schempp wird vom Wirtschaftsministerium des Landes Baden-Württemberg als „Dienstleister des Jahres 2006“ ausgezeichnet.

Juni 2007 Der weiter wachsende Geschäftsanfall erfordert die erneute Erweiterung der Kapazitäten. Hierzu wird an unserem Standort in der Solitudeallee 101 in Kornwestheim ein weiterer Teil des Gebäudes zugemietet, wodurch die verfügbare Fläche nochmals um etwa 1/4 vergrößert wurde. Neben einer Verbesserung der Lagerstrukturen bekommen wir dadurch einen ausreichend großen Arbeitsplatz für das Verkleben großformatiger Boxen.

September 2007 Nach mehrmonatiger Vorbereitung stellen wir auf der Exponatec Köln unser neues Sortiment an Hülsen aus alterungsbeständigem Karton vor, das von jetzt an auf Lager gehalten wird.

Januar 2008 Als Konsequenz aus dem jahrelangen Wachstum der Firma und dem Umfang der zu bearbeitenden Aufträge wird die Rechtsform der Firma von einem Einzelunternehmen in eine GmbH umgewandelt.

Juni 2008 Die Schempp Bestandserhaltung GmbH übernimmt die Vertretung für Buchreinigungsmaschinen Depulvera und Laura des italienischen Herstellers Oracle für Deutschland, Österreich und Luxemburg.

Januar 2009 Am Standort Solitudeallee 101 in Kornwestheim, wo bisher schon die Produktions- und Lagerräume der Abteilungen Bestandserhaltung und Schadensanierung sowie Schutzverpackung für Kulturgut untergebracht waren, wurde bereits im Herbst 2008 eine Büroetage zugemietet. Jetzt ziehen ein Teil der Geschäftsleitung und die Abteilung Digitalisierung/Verfilmung vom Firmensitz in der Max-Planck-Straße hierher um.

Die Firma besteht jetzt aus zwei großen Bereichen:

  • Max-Planck-Straße 12 mit dem Geschäftsführer und der Abteilung Buch- und Graphikrestaurierung
  • Solitudeallee 101 mit dem stellv. Geschäftsführer, dem Büro und den Abteilungen Bestandserhaltung und Schadensanierung, Schutzverpackung für Kulturgut und Digitalisierung/Verfilmung.

Hinzu kommt noch das Gefriertrocknungszentrum in Korntal-Münchingen, das zur Abt. Bestandserhaltung und Schadensanierung gehört.

Juni 2010 Um dem ständig wachsenden Auftragsvolumen auf dem Gebiet der Schutzverpackungen gerecht zu werden und die Lieferzeiten in erträglichen Grenzen zu halten, werden die Produktionskapazitäten erweitert. Insbesondere wird ein weiterer Schneid-/Rillplotter angeschafft und in Betrieb genommen.

März 2011 Für den Arbeitsbereich Digitalisierung wird ein weiterer Buchscanner der Firma Zeutschel angeschafft.

Mai/Juni 2011 Die bis zu 10 Jahre alte Datenverarbeitungstechnik genügt schon seit längerer Zeit nicht mehr den gewachsenen Anforderungen. Deshalb investieren wir in diesen Bereich: Netzwerktechnik, Server und die Computer an den Arbeitsplätzen, aber auch die kaufmännische Software und das Arbeitszeiterfassungssystem werden neu angeschafft und eingerichtet. Außerdem gibt es eine neue Telefonanlage.

August 2011 Am Standort Solitudeallee 101 wird eine unmittelbar benachbarte Halle frei, in der bisher ein Teppichhandel war. Wir übernehmen diese Halle mit den zugehörigen Nebenräumen und einer Gesamtfläche von ca. 1.500 m². Nach notwendigen Umbauarbeiten zieht im September 2011 die Abteilung Bestandserhaltung und Schadensanierung hier ein, außerdem findet das Lager der Abt. Schutzverpackung hier seinen Platz. Im November wird auch das Papiertrocknungszentrum, das bisher in unseren ursprünglichen Firmenräumen in Korntal-Münchingen war, hierher verlegt und bekommt damit auch den Platz für die überfällige Erweiterung.

Dezember 2011 Der bisher sehr beengte Arbeitsbereich Digitalisierung bekommt einen eigenen, großzügig gestalteten Raum. Mit 3 Zeutschel-Buchscannern sowie je einem Durchlauf- und Flachbettscanner und einer modernen Netzwerk-Infrastruktur verfügen wir jetzt über ausreichende Kapazitäten, um auch größere Digitalisierungsaufträge zügig abwickeln zu können.

März 2012 Ein dritter Plotter wird in Betrieb genommen und ein weiterer Mitarbeiter eingestellt. Durch diese erneute Erweiterung der Produktionskapazitäten sollen die zuletzt bis zu 5 Monate betragenden Lieferzeiten verkürzt werden. Der neue Plotter hat außerdem eine größere Arbeitsfläche, so dass wir größere Boxen als bisher aus einem Stück herstellen können.

Herbst 2013 Am Standort Solitudeallee werden nochmals Räume frei, die wir übernehmen. Nun kann die Firma zusammengeführt werden. Die Abt. Buch- und Graphikrestaurierung sowie der Geschäftsführer ziehen ein, der langjährige Firmensitz in der Max-Planck-Str. wird aufgegeben.

November 2014 Die Firma besteht 25 Jahre. Hervorgegangen aus der 1956 gegründeten „Buchbinderei Eugen Schempp“ hat sich unsere Firma in diesen Jahren von einer kleinen „Buch- und Graphikrestaurierung“ mit nur zwei Mitarbeitern und 130 m² Gewerberaum zu einem leistungsfähigen Anbieter auf nahezu allen Gebieten der Bestandserhaltung von Archiv- und Bibliotheksgut mit ca. 20 Mitarbeitern auf über 2.000 m² entwickelt.


Einzelheiten und Hintergrundinformationen zu vielen Ereignissen, Entwicklungen und Veränderungen finden Sie in den Schempp-Infos.

Buchscanner Zeutschel OS 10000
Material für die Siegelmontage
SB 93 Kartenmappe, geklebt
SB 41, mit rotem Durabel kaschiert
SB 34 für Dias

Schempp Bestandserhaltung GmbH
Dienstleistungen für die Erhaltung
von Archiv- und Bibliotheksgut

Geschäftsführer:
Norbert Schempp

Solitudeallee 101
70806 Kornwestheim
Tel.: +49 7154 22233
Fax: +49 7154 3298
WWW: www.schempp.de
E-Mail: mail@bestandserhaltung.de

Abteilungen:

Buch- und Graphikrestaurierung
WWW: www.buch-und-graphikrestaurierung.de
E-Mail: mail@buch-und-graphikrestaurierung.de
Ansprechpartner: Norbert Schempp

Bestandserhaltung und Schadensanierung
WWW: www.bestandserhaltung.de
E-Mail: mail@bestandserhaltung.de
Ansprechpartner: Dieter Hebig

Schutzverpackung für Kulturgut
WWW: www.schemppbox.de
E-Mail: mail@schemppbox.de
Ansprechpartner: Dieter Hebig

Verfilmung und Digitalisierung
WWW: www.schemppscan.de
E-Mail: mail@schemppscan.de
Ansprechpartner: Christine Hebig

Ansprechpartner

Norbert Schempp
(Geschäftsführung, Buch- und Graphikrestaurierung)
E-Mail: norbert.schempp@schempp.de
Durchwahl: +49 7154 22233
Mobil: +49 172 6204221

Dieter Hebig
(Bestandserhaltung und Schadensanierung,
Schutzverpackung für Kulturgut)
E-Mail: dieter.hebig@schempp.de
Durchwahl: +49 7154 8003866
Mobil: +49 172 5329424

Christine Hebig
(Büroleitung, Verfilmung und Digitalisierung)
E-Mail: christine.hebig@schempp.de
Durchwahl: +49 7154 22233
Mobil: +49 172 7271163

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